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Wie stark sollte der Stofffall bereits bei der Schnittentwicklung berücksichtigt werden?
Bei der Entwicklung neuer Kollektionen erlebe ich immer wieder, dass eine Silhouette auf der Skizze sehr gut funktioniert, sich mit dem ausgewählten Stoff später aber deutlich anders verhält.
Gerade bei Jacken, Mänteln und Overshirts können schon kleine Unterschiede bei Gewicht, Bindung, Garn, Ausrüstung oder Elastizität den Fall stark verändern. Ein Stoff mit 220 g/m² kann beispielsweise deutlich steifer wirken als ein schwererer Stoff, wenn Konstruktion und Finish unterschiedlich sind.
Mich würde interessieren, wie ihr das in der Praxis löst:
Testet ihr bereits vor der endgültigen Schnittfreigabe mehrere Stoffqualitäten?
Und welche Eigenschaften sind für euch bei der Stoffauswahl besonders wichtig – Fall, Rücksprung, Griff, Formstabilität oder eher das Verhalten nach Wäsche und Ausrüstung?
Ich finde, dass Stoffauswahl und Schnittentwicklung viel früher zusammen gedacht werden sollten. Besonders bei saisonalen Kollektionen kann man sich dadurch später einige Korrekturrunden sparen.
Bin gespannt auf eure Erfahrungen aus Design, Entwicklung und Produktion
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Komentarze 1

Lukas Berger · 2026-10-09 05:43

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